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Lernt unsere Mitglieder vom Swiss TecLadies Network kennen!

Deborah MÜLLER
Director of Innovation & Business Development, RUAG International, Mentorin Swiss TecLadies und Mitglied des Swiss TecLadies’ Netzwerk Management-Team

«Seit meiner Kindheit habe ich den Kopf in den Sternen und fühle mich wohler in der Luft als am Boden. Als ich im NASA Space Shuttle Training Center im Cockpit sass, und Claude Nicollier mir alle 2000 Knöpfe erklärte, wusste ich es: ich will Astronautin werden. Aber zuerst mal die Arbeit auf diesem langen steinigen Weg: nach meinem Materialwissenschaftsstudium an der EPFL, ging ich nach Niederlanden zur ESTEC (ESA Forschungs- und Technologie Institut) um an Spezialbeschichtungen für Satelliten zu forschen. Danach bekam ich die einzigartige Möglichkeit für die Firma RUAG Space nach Kourou umzuziehen um dort an der Ariane 5, Vega und Soyuz Trägerraketen zu arbeiten, im Centre Spatial Guyanais. Das war definitiv das Highlight als Rocket Scientist ????. Als ich in die Schweiz zurückkam, habe ich auf Satellitentechnologie gewechselt, zunächst als Qualitätsingenieurin, dann in der Produktion in Reinräumen tätig. Auch Hobbies wie Fliegerei, Sport und Musik sind wichtig zum täglichen Ausgleich.

Für mich ist das wichtigste im Leben die Gesundheit und die Familie, ohne sie wäre ich nicht so erfolgreich. Etwas zu bewegen im Team-Work und Nachhaltiges für die nächsten Generationen zu entwickeln macht mir Spass. Astronautin zu werden wäre mein Kindheitstraum, und ich nehme jeden Schritt als einen neuen spannenden Challenge und bleibe extrem neugierig und fasziniert.

Ich möchte etwas weitergeben, dass auch die nächste Generation etwas weiterkommt als meine. Es ist wichtig, dass Frauen sich besser vernetzen und voneinander profitieren, um so auch in gemeinsamen Kräften die Schönheit der Technik weiterzubringen. Es muss in Zukunft keine Diskussionen mehr geben über Chancen-Gleich oder Ungleichheiten, aber es sollte einfach normal sein, gemischte diverse und inklusive Teams aufzubauen, um von jedem zu profitieren, was er geben kann.  

Ich rate allen jungen Mädchen folgendes: Halte Deinen Traum fest und lass Dich nicht von der Bahn werfen. Ihr schafft es, wenn der Durchhaltewille, die Disziplin, die Neugier und Faszination Eure Treiber sind. Es gibt einen Platz für jede/jeden und sucht Euch eine Mentorin oder Mentor, die/der Euch unterstützen kann.»

LinkedIn: deborah-mueller13

Twitter: @DeborahMller8

Internetseite: www.womenpilots.ch

Instagram: @womenpilotsch (@womenpilotsswitzerland)

 

Emmanuelle David
Executive Manager EPFL Space Center

Worauf bist du stolz? Als Kind wollte ich Raketen bauen und das ist heute mein Beruf. Weshalb möchtest du eine Mentorin sein? Als Jugendliche war es für mich immer klar, dass ich Ingenieurin werden will. Ich will zeigen, dass normale, coole Frauen Ingenieurinnen sein können. Technik hat nichts mit Gender zu tun!

Barbara Krummenacher
Dipl. Umweltingenieurin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, FH Graubünden

Was gefällt dir an der Zusammenarbeit im Team? Ich finde es wichtig anzupacken, obwohl auf der Baustelle oft die Tendenz da ist, den Frauen alles abzunehmen. Durch Anpacken verschafft Frau sich nicht nur Respekt, sondern auch sozialen Austausch und technische Kompetenzen.

Deborah Müller
Production Engineer bei RUAG Space

Weshalb möchtest du eine Mentorin sein? Ich will Mädchen und junge Frauen dazu inspirieren, mit Leidenschaft in einen technischen Beruf einzusteigen. Eine Karriere im technischen Bereich sollte keine Gender-Frage mehr sein. Die Begeisterung, etwas zu kreieren und zu entwickeln, um etwas in der Welt zu bewegen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Reach for the Stars Ladies!

Kathrin Niederländer

MSc ETH MTEC, Regional process champion, Givaudan International AG

Auf was bist du stolz? Meine Passion im Bereich Operations gefunden zu haben und die Kundensicht einzubringen. Was ist dein Leitsatz im Beruf? "You must do the things you think you cannot do." (Eleanor Roosevelt) Was gefällt dir an der Zusammenarbeit im Team? Gegenseitiger Respekt, gemeinsames Lernen und Spass haben.

Seraina Poffet
MAS Facility Mgmt., Projektleiterin, Hälg Facility Management AG

Was erleichtert dir die Arbeit am meisten? Das in meiner Grundausbildung erlernte vernetzte Denken hilft mir, Herausforderungen ganzheitlich und mit der richtigen Flughöhe anzugehen. Weshalb möchtest du eine Mentorin sein? Als Mentorin habe ich die Möglichkeit, jungen Frauen das nötige Urvertrauen als Mensch mitzugeben und ihnen die spannende Arbeitswelt zu zeigen.

Erika Wolf
Informatikerin, PH ZH Customer-Center Informatikdienste

Weshalb möchtest du eine Mentorin sein? Als junge Frau hätte ich gerne selbst eine Mentorin gehabt. Eine emotional unabhängige Person, die mir meine Stärken gezeigt und meine Unsicherheiten gedämpft hätte. Das hätte mir den Einstieg in das Berufsleben sicherlich erleichtert. Worin bist du überdurchschnittlich gut? Ich kann sehr gut mit Menschen umgehen.

Nancy Renning
MA Informations- und Medientechnik, Content Managerin, Leister AG

Auf was bist du stolz? Ich habe einen technischen und einen sprachlichen Studienabschluss. Dass ich beides durchgezogen habe, macht mich stolz. Das hat zwar am Ende länger gedauert, aber für mich ist das eine riesige Bereicherung. Technik für alle leicht zu erklären - das kann ich gut und das bereitet mir auch viel Spass.

Dr. Friederike Schirmeister
Ingenieurin, Head of Sales Industry Unit, Festo AG

Was möchtest du deiner Mentee mitgeben? Technik hat unheimlich viele Facetten und das kann auch einfach Spass machen! Wer von etwas begeistert ist, wird auch den entsprechenden Einsatz bringen und die selbst gesteckten Ziele auf dem einen oder anderen Weg erreichen.