Eltern

 

Sie fragen sich vielleicht, was das Mentoring-Programm Swiss TecLadies für Sie und Ihre Tochter bedeutet? Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Antworten.

 

Was ist Swiss TecLadies?

Swiss TecLadies besteht aus einer Online-Challenge für alle und einem Mentoring-Programm für technisch begabte Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren. Wenn sich ihre Tochter via Online-Challenge für das Mentoring qualifiziert, heisst das, sie ist überdurchschnittlich talentiert und an technischen Themen interessiert. Wir wollen sie neun Monate lang begleiten, damit sie mit Unterstützung einer Mentorin auf diesem Gebiet experimentieren kann. Ziel des Programms ist es, mit exklusiven Einblicken in Firmen, Bildungs- und Forschungsinstitutionen das Bewusstsein für die vielfältigen Möglichkeiten in technischen Bereichen und Berufen zu schärfen. Dies soll den Teilnehmerinnen eine fundierte Berufs- oder Studienwahl ermöglichen. Zudem stärken sie ihr Selbstbewusstsein und lernen interessante Persönlichkeiten kennen, die zugleich als Rollenbilder dienen können. Zwischen Mentorin und Mentee entsteht so eine besondere Beziehung.

Was bedeutet das für meine Tochter und uns als Eltern?

Ihre Tochter muss an mindestens drei Programmveranstaltungen teilnehmen (Einführungstag, Abschlusstag, Persönlichkeitsbildungsworkshop, thematische Workshops und/oder Besichtigung). Zudem vereinbart sie weitere Treffen mit ihrer Mentorin – je nach Bereitschaft und Verfügbarkeit. Die beiden Auftakt- und Abschlussveranstaltungen finden am Samstag statt, einige Workshops finden werktags oder samstags statt. Ein Antrag für Absenz vom Schulunterricht wird bei Bedarf durch uns ausgestellt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Aktivitäten in verschiedenen Regionen der Schweiz stattfinden. Abhängig von Ihrem Wohnort ist jedoch mit längeren Anreisen für Ihre Tochter zu rechnen.

Wer trägt die Unkosten?

Oft werden während der Workshops Snacks angeboten. Während der Start- und Schlusstage werden Mahlzeiten und Pausenverpflegung angeboten. Die Reise zu den Workshops oder Aktivitäten mit der Mentorin werden von Swiss TecLadies übernommen (Halbtax, 2. Klasse). Eine Übernachtung in einer Jugendherberge kann unter bestimmten Bedingungen arrangiert werden. Die Antragsformulare sind alle drei Monate (Ende Dezember, März und Juni) einzureichen.

Wie sieht es mit Versicherungen aus?

Die Versicherung (Unfall, Haftpflicht etc.) liegt in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten der Teilnehmerinnen.

Was erhält unsere Tochter am Ende des Programms?

Nach erfolgreichem Abschluss des Programms erhält sie eine vom Projektleiter ausgestellte und unterschriebene Teilnahmebestätigung.

Wenn Sie weitere Fragen haben, teilen Sie uns diese bitte mit. Das Team von Swiss TecLadies wird sich gerne mit Ihnen in Verbindung setzen.

Was Eltern über die Erstausgabe sagen:

«Sie hatte Einblicke in Berufsfelder und Themen, die sie sonst nicht erhalten hätte. Vielen Dank für Ihr Engagement! Eine tolle und wichtige Sache für die Frauenförderung!»
Bernadette und Lukas Padeste Bissig, Eltern von Hannah

«Die Workshops haben Noëmi eine Welt geöffnet, welche sie hoffentlich irgendwann, irgendwo mitgestalten wird. Sie selber spürt, wie sie ein besseres Selbstbewusstsein in diesem Jahr bekommen hat.»
Edith Fässler, Mutter von Noëmi

«Vielen Dank für das tolle Engagement! Unsere Tochter hat sehr profitiert, was das direkte Mentoring-Programm angeht. Die Mentorin hat nicht nur fachlich, sondern auch beziehungsmässig viel investiert.»
Aki und Valentin Camenzind, Eltern von Hannah

«Anfangs habe ich Sara noch an die Anlässe und Workshops begleitet, dieser Aufwand war mir aber von Anfang an bewusst und ich habe mich damit einverstanden erklärt. Mittlerweile reist Sara mit ihren 13 Jahren alleine durch die halbe Schweiz und wir sind stolz, wie sie sich dank TecLadies entwickelt hat und selbständig geworden ist :-) Somit hat sich der Aufwand anfangs ausbezahlt. Sie hat gleichgesinnte Girls getroffen, mit denen sie sich gut versteht. Auch von den Betreuerinnen fühlt sie sich verstanden und gut aufgehoben.»
Franziska Hager, Mutter von Sara

«Genauerer Einblick öffnet Türen, die man vorher nicht sieht. Berufe, an die sie nicht gedacht hat, sind jetzt bekannter.»
Boris und Claudia Tellenbach, Eltern von Anouk