Meher ist eine der Mentees, welche ab Zürich mit auf die Reise nach Genf kam, um das Cern zu besuchen. Sie ist aktuell im 2. Jahr im Kurzzeitgymnasium Obersee in Wollerau und freute sich sehr, dass sie einen der begehrten Plätze bekommen hat und mitkommen durfte.
Rhea stiess in Bern zu uns, sie besucht das dritte Jahr des Kurzzeitgymnasiums Thun.
Wir nutzten die lange Reisezeit für ein Interview.
Meher: Ich wollte schon immer ans Cern, auch schon früher mit der Familie. Ich mag Physik sehr und freue mich, dass ich jetzt die Gelegenheit habe, das Cern zu besuchen.
Rhea: Wir haben in der Schule das Thema Nuclear Fusion & Fission angeschaut, das hat mich sehr interessiert. Mich fasziniert das Thema Energiebindung und Kernfusion sehr. Mir war klar, ans Cern will ich mit!
Meher: Ich freue mich, mit den Expertinnen zu sprechen und herauszufinden, was sie genau tun, um der Welt zu helfen. Und ich freue mich auf die Besichtigung und die Stimmung dort.
Rhea: Am meisten freue ich mich auf die Technik, darüber möchte ich mehr erfahren.
Meher: Ich mag Physik, Biologie und Chemie sehr, deshalb würde mir ein Medizin- oder Astrophysik-Studium gefallen. Am liebsten gleich beides zusammen.
Rhea: Ich könnte mir gut vorstellen, Bio-Chemie oder Chemie zu studieren.
Meher: Ja genau deshalb. Und ich bin auch begeistert, dass wir so coole Ausflüge und Besichtigungen machen.
Rhea: Noch mehr im Bereich MINT kennenzulernen und dass es ein Programm für Mädchen ist.
Meher: Durch eine Freundin von mir, sie hat mir davon erzählt.
Rhea: Ich habe die Lunch Session von Swiss TecLadies am Gymi Thun besucht, wo das Mentoring-Programm vorgestellt wurde.
Am Freitagvormittag nach dem Frühstück machte sich unsere Gruppe mit 19 Mentees und Mentorinnen, die meisten aus der italienischen Schweiz, auf den Weg Richtung Cern, wo wir zum ersten Workshop erwartet wurden.
Experimente im Workshop Superconductivity, Führung zum Anfang der Geschichte des CERN und Zeit für den Austausch mit Expertinnen standen auf dem Programm.
Lia
Superconductivity bedeutet: eine Reihe physikalischer Eigenschaften, die bei Supraleitern beobachtet werden: Materialien, bei denen der elektrische Widerstand verschwindet und magnetische Felder aus dem Material ausgestossen werden.
Vier verschiedene Experimente verdeutlichten die Wirkung der Magnete unter dem Einfluss von flüssigem Nytrogen. Ich fand die Experimente vor allem deshalb eindrücklich, weil diese am Cern in der Praxis für die Teilchenbeschleunigung angewendet werden.
Die Experimente im Workshop haben mir sehr gefallen, weil wir selbst praktisch experimentieren konnten. Auch die Führung am Nachmittag mit dem Film über die Entstehung des Cern und die Wahl des Standorts Genf und den ersten Synchotron waren genauso aufschlussreich wie die Exponate in der Ausstellung, welche wir uns selbst anschauen durften. Ich habe mich auch gefreut, die anderen Mädchen wieder zu sehen und kennenzulernen.
Rhea
Die Experimente am Vormittag waren sehr eindrücklich. Auch die Ausstellung hat mir sehr gefallen und ich würde den Besuch am Cern auf jeden Fall empfehlen. Der Ausflug nach Genf hat richtig Spass gemacht, weil viele aufgrund der langen Anreise am Vorabend nach Genf gereist und übernachtet haben. Dadurch haben wir uns besser kennengelernt.
Meher
Ich fand die Ausstellung richtig cool und war auch überrascht von den Experimenten, die wir im Workshop am Vormittag durchführen konnten. Da habe ich Neues über Superconducturs gelernt. Auch die Geschichte über das Cern war lehrreich und spannend. Mir hat der Ausflug zum Cern sehr gefallen.
Zu Hause werde ich meinen Eltern alles erzählen und ihnen zuallererst alle Fotos zeigen, die ich gemacht habe.