Mentoring

Webinar Energiesysteme - Beitrag von Carla - Interview mit Serena Danesi

An der ZHAW konnten unsere Mentees sehen, wie mithilfe von einem kleinen elektrischen Energiesystem die Erzeugung, der Transport und der Verbrauch von elektrischer Energie demonstriert werden. Dieser Workshop wurde unter anderem von Serena Danesi geführt. Serena Danesi, Swiss TecLadies Mentorin, erforscht neue Technologien für eine bessere Nutzung der erneuerbaren Energien an der School of Engineering der ZHAW. Ihre Arbeit findet oft im internationalen Umfeld statt, dazu gehört die Koordination von Forschungsprojekten mit mehreren europäischen Partnern. Serena betreut zudem Studierende bei Bachelorarbeiten und in Praktika.

Unser Mentee Carla hat die Workshop-Leiterin Serena Danesi interviewt.

In welcher Firma arbeiten Sie jetzt?

Ich arbeite bei der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Mein Hauptgebiet ist Forschung, ich forsche nicht direkt sondern koordiniere Projekte und arbeite viel mit Studenten, hauptsächlich über erneuerbare Energie und vernünftige Anwendung von Energie.

Wann wurde Ihnen klar das Sie einen Technischen Beruf wollten?

Ich bin in Italien in Mailand aufgewachsen und wollte ursprünglich Physikerin werden doch damals hatte man dort als Physikerin nicht sehr viele Möglichkeiten in Sachen Beruf. Jedoch hatte eine Engineering Karriere viel mehr alternativen und deshalb bin ich in diese Berufsrichtung gegangen.

Unter anderem hat mein Vater meine Intresse an einem Technischem Beruf geweckt, da er auch Engineer war und in meiner Kindheit bin ich mit Spielen und Freizeitaktivitäten rund um dieses Thema aufgewachsen.

Ich hätte mich auch in Sache Medizin interessiert, doch Menschen zu operieren gefällt mir weniger und ich muss zugeben, dies ist so weil ich etwas angst davor habe Menschen aufzuschneiden.

Weshalb und wie sind Sie dazugekommen bei swissTecLadies mitzuhelfen?

In der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, dort wo ich arbeite, sind viele Männer angestellt und als jemand mit diesem Program auf mich zukam habe ich zugestimmt.

Dieses Programm interessiert mich sehr, weil in meinem Beruflichem Bereich sind fast nur Männer und in meinem Gymnasium hatte es nur fünf Mädchen. Leider ist es für mich deshalb normal geworden, dass es merheitlich Männer gibt, die Technische Berufe ausüben.

Meiner Meinung nach müssen sollche Berufe Frauen anstellen, weil sie gleichgut wie Männer sind und auch die Leidenschaft haben, diese Arbeiten zu machen und nicht weil sie Frauen sind und es unbedingt Frauen braucht. (Frauenquote). Ich denke auch, dass jeder und jede die gleiche Möglichkeit haben sollte, egal ob Mann, Frau jung oder alt oder eine andere Kultur.

Vielfalt ist wichtig und bringt abwechslungsreiche Ideen. Manchmal haben Frauen eine andere Art, arbeiten zu erledigen, und das ist gut so. Es ist wichtig, dass man einen Beruf macht, weil er jemandem gefällt und nicht weil dieser Beruf für Männer ist, das gleiche gilt auch für Frauenberufe.

Auf welches Berufliche Ereigniss sind Sie stolz?

Ich wollte unbedingt im Ausland mein Studium abschliessen, doch leider war mein Vater dagegen. Ich habe es trotzdem versucht, da ich es unbedingt schaffen wollte und habe es auch erreicht.

Ich bin auch sehr stolz auf mein Studium in ,,nuclear engineering’’ das ich sehr gut absolviert habe.

Noch ein etwas anderes Ereigniss, auf das ich stolz bin, ist das ich Akquisitionsprojekte mache.

Kürzlich wurde mir ein Projekt mit mehreren internationalen Partners genehmigt. Da die Zusammenstellung des Konsortium und die Vorbereitung des Antrages viel aufwändig war und die Erfolgsquote sehr tief waren viele nicht überzeugt,dass der Aufwand sich lohnte. Doch ich habe es trotzdem akquiriert und dann erfolgreich abgeschlossen, damit habe ich mein Chef und auch mich selbst sehr überrascht.

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Impressionen Alumnae-Event / Network im Technorama
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14.11.21

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